Freitag, 22.10.2021

Aktuelle Meldungen

Mittwoch, 18.08.2021 21:12

Informationen zum Umgang mit Corona

Liebe Eltern der Münsterschule,

heute sind die Kinder der Klassen 2-4 den ersten Tag in der Schule, wir freuen uns auf die neuen Erstklässler*innen, die wir ab morgen begrüßen dürfen.

In dieser Mail möchten wir Ihnen mitteilen, welche Maßnahmen laut Ministerium bezüglich Corona zu Beginn diesen Schuljahres getroffen werden sollen und wie wir als Münsterschule damit umgehen.

Wir möchten mit klaren Regeln und diesbezüglicher Transparenz den Schüler*innen und allen Mitarbeiter*innen von Schule und OGS damit einen sicheren Start in das neue Schuljahr ermöglichen.

Wir danken den Kolleg*innen und Elternvertreter*innen, die bereits am Freitag mit uns getagt haben, um gemeinsam gute Lösungen für unseren Schulstandort zu erarbeiten.

Vorgabe des Ministeriums bezüglich Unterrichtsumfang in Präsenz
Das Schuljahr startet mit Präsenzunterricht, Ganztagsunterricht und Unterricht in allen Fächern nach Stundentafel in vollem Umfang, aber auch mit Hygieneschutz, Testungen und der Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske im Innenbereich der Schulen.

Für das vor uns liegende Schuljahr ist es ein zentrales schulpolitisches Anliegen der Landesregierung, auch in der Pandemie den Schulbetrieb in Präsenz sicherzustellen. Mit einer Neufassung der Coronabetreuungsverordnung wurde nunmehr geregelt, dass der Präsenzunterricht inzidenzunabhängig gewährleistet wird. Damit ist der Schulbetrieb in Präsenz nicht mehr an bestimmte Inzidenzwerte gebunden. Dies ist vor allem durch die vielfältigen, bewährten Schutzmaßnahmen wie Testungen, Maskenpflicht, Lüften und aufgrund der erweiterten Impfangebote verantwortungsvoll möglich. Gerade deshalb ist es von besonderer Bedeutung, diese Schutzmaßnahmen und alle sonstigen Hygienemaßnahmen weiterhin strikt einzuhalten.

Umsetzung in der Münsterschule
Wir starten mit Präsenzunterricht in vollem Umfang bei Umsetzung der vorgeschrieben Schutzmaßnahmen und alle sonstigen Hygienemaßnahmen (s.u.)

Vorgabe des Ministeriums bezüglich Testungen
Die Testungen zweimal pro Woche werden fortgesetzt. Personen mit nachgewiesen vollständigem Impfschutz müssen nicht getestet werden. In den Grundschulen und Förderschulen sowie weiteren Schulen mit Primarstufe kommen wie bisher die PCR-basierten Lolli-Tests zum Einsatz.
Anders als die übrigen Kinder, die bereits am 1. Schultag mit dem Lolli-Test getestet werden (PCR-Pooltestung), werden die Schulneulinge erst in der ersten vollständigen Schulwoche in den Testrhythmus der Schule eingebunden.

Umsetzung in der Münsterschule
Die Lollitests starten am heutigen Mittwoch. Diese Woche werden ausschließlich die Zweit- bis Viertklässler*innen getestet. Ab nächster Woche nehmen dann auch die Erstklässler*innen an dem Rhythmus wie im vergangenen Schuljahr (Mo+Mi oder Di+Do) teil.
Vorgabe des Ministeriums bezüglich Hygienemaßnahmen

Bitte lesen Sie hierzu
www.schulministerium.nrw/system/files/media/document/file/hinweise_und_verhaltensempfehlungen_infektionsschutz_schulen.pdf

Umsetzung in der Münsterschule
Neben den vielen kleinen Maßnahmen hier die wichtigsten Punkte:

  • Maskenpflicht
    Alle Schülerinnen und Schüler sowie alle Lehrerinnen und Lehrer müssen im Schulgebäude eine Maske tragen: Schülerinnen und Schüler müssen eine medizinische Maske tragen. Wenn es medizinische Gründe gibt, die das Tragen einer Maske unmöglich machen, so können die Schülerinnen und Schüler per ärztlichem Attest von der Maskenpflicht befreit werden. Dann muss dieses Kind durchgehend einen Abstand von 1,50 m zu allen Personen halten.
  • Händedesinfektion
    
Jede Schülerin bzw. jeder Schüler muss sich vor Betreten des Gebäudes  wie gewohnt die Hände desinfizieren. Dazu stehen in allen Gebäuden und in allen Klasseräumen Spender mit Desinfektionsmitteln zur Verfügung. Die Kinder können auch eigenes Desinfektionsmittel mitbringen.
  • Abstand halten und Rechtsverkehr

    Trotz der Masken soll im Gebäude und auf dem Schulgelände Abstand gehalten werden. In den Gängen im Schulgebäude sollen alle rechts gehen, um möglichst gut Abstand halten zu können.
  • Seife und Papierhandtücher
    
Seife und Papierhandtücher werden in allen Unterrichtsräumen und Toiletten zur Verfügung stehen.
  • Stoßlüftung
    
In jedem Raum wird mintestens alle 20 Minuten eine Stoßlüftung (5 Minuten Querlüftung) durchgeführt.
  • Reinigung der Möbel und des Gebäudes
    
In den Unterrichtsräumen werden die Oberflächen (Tische, Stühle und Türklinken) gereinigt, wenn es einen Lerngruppenwechsel in dem Raum gibt.
  • Pausenregelung

    Auf den Pausenhöfen trennen wir die Pausenspielzeiten so ein, dass nur jeweils die Hälfte der Schulkinder gleichzeitig draußen spielt – dies ist auch unseren relativ kleinen Schulhöfen (Schule und OGS) geschuldet.

Vorgabe des Ministeriums bezüglich Risikokontakten innerhalb der Schule und Quarantäne
Insbesondere die Zeit unmittelbar nach den Sommerferien kann wegen der Urlaubsrückkehr zu einem vermehrten Infektionsgeschehen und damit zu Quarantäneverpflichtungen führen. Dabei trägt die Quarantäne von Personen, die einen engen Kontakt zu einer nachweislich infizierten Person hatten, wesentlich zum Infektionsschutz bei. Bei einer geringeren Wahrscheinlichkeit eines engen Kontakts rücken jedoch die möglichen negativen Auswirkungen vor allem für die Schülerinnen und Schüler zunehmend in den Vordergrund. Daher ist es wichtig, dass in der aktuellen Lage gerade innerhalb von Schulen eine differenzierte Betrachtung der maßgeblichen Kontakte einer nachweislich infizierten Person erfolgt.

Aus diesem Grund hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in dem beigefügten Runderlass vom 12. August 2021 über das Vorgehen bei Risikokontakten innerhalb der Schule informiert. Hierdurch sollen in der Regel nur einzelne Schülerinnen und Schüler, nicht jedoch ganze Bezugsgruppen wie die Klasse, ein Kurs oder eine Betreuungsgruppe vom Unterricht, sonstigen verbindlichen Schulveranstaltungen oder Betreuungsangeboten ausgeschlossen werden. Folgende Regelungen gelten beim Umgang mit Risikokontakten in Schulen:

  • Bei einem Infektionsverdacht (Coronafall) in der Klasse oder Lerngruppe gelten die direkten Sitznachbarinnen und Sitznachbarn der infizierten Person (davor, dahinter, rechts und links) wegen der räumlichen Nähe sowie das Lehr- und das weitere Schulpersonal, das in engem Kontakt mit der infizierten Person stand, zunächst als „enge Kontaktpersonen“. Diese Personen haben sich auf Anordnung vorerst in eine 14-tägige Quarantäne zu begeben.

  • Von einer Einstufung der übrigen Schülerinnen und Schüler der Klasse als enge Kontaktpersonen soll hingegen bei Vorliegen der nachfolgenden Voraussetzungen abgesehen werden:

    • Die übrigen Schülerinnen und Schüler haben sich insgesamt nicht länger als 15 Minuten in unmittelbarer Nähe (Sitznachbarn) der infizierten Person aufgehalten.
    • Die übrigen Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte haben während des Unterrichts alle weiteren Präventionsmaßnahmen beachtet, also eine Maske korrekt getragen und alle anderen empfohlenen Hygienemaßnahmen einschließlich der korrekten Lüftung eingehalten. Bei einem zulässigen Verzicht auf die Maske im Unterricht (vgl. etwa § 2 Absatz 1 Satz 2 Nr. 5 CoronaBetrVO) muss der in diesen Einzelfällen notwendige Abstand (1,50 m) während des Unterrichts durchgängig eingehalten werden. 

  • Im Falle eines positiven PCR-Pool-Testergebnisses (Lolli-Test) oder eines positiven Corona-Selbsttests bei Schultestungen erfolgt umgehend eine Absonderung der betroffenen Personen bis zum Erhalt eines negativen Ergebnisses durch einen individuellen PCR-Test. Liegt ein solches Ergebnis vor, ist für diese Personen eine Teilnahme am Präsenzunterricht, sonstigen verpflichtenden Schulveranstaltungen oder an Betreuungsangeboten wieder möglich, sofern sie durch das Gesundheitsamt nicht als „enge Kontaktperson“ eingestuft werden.

  • Nach den aktuellen Empfehlungen des RKI sind vollständig geimpfte symptomlose Kontaktpersonen (Schülerinnen und Schüler und Beschäftigte der Schule) von Quarantäneregelungen ausgenommen.

Umsetzung in der Münsterschule
Um die Menge der engen Kontaktpersonen im Falle einer Infektion eines Kindes möglichst gering zu halten, treffen wir folgende Maßnahmen:
Vormittags wird sowohl im Klassenunterricht als auch im Fachunterricht die feste Sitzplatzordnung dokumentiert. 
In der OGS-Zeit gibt es in separierten Essensräumlichkeiten eine feste Sitzplatzverteilung, die an den Vormittagsbereich angepasst wird. Gemeinsame Aktivitäten finden ausschließlich im Tandem statt.

Bei Bewegung der Kinder (Freiarbeit und Spielzeit in der OGS) werden Abstandsregeln berücksichtigt. Bei längerem Spiel an einem Ort werden die entsprechenden Kinder für eine mögliche Kontaktnachverfolgung notiert.

Für uns alle war die Situation im letzten Schuljahr schlimm und wir wünschen uns alle, dass es in diesem Schuljahr besser wird.  Dies funktioniert nur, wenn wir alle achtsam sind und gut aufeinander aufpassen. Zur Erinnerung nochmals an Sie:

  • Geben Sie Ihrem Kind immer eine passende medizinische Maske mit (am besten mit Ersatz im Schulranzen).
  • Üben Sie regelmäßig grünliches Händewaschen.
  • Schicken Sie nur symptomfreie Kinder in die Schule (Regelung wie im letzten Schuljahr).
  • Auch im Freizeitbereich am Nachmittag denken Sie an die Abstandsregeln und die Kontaktnachverfolgung und übernehmen Sie Verantwortung.


Den Eltern der Erstklässler*innen, die ja im vergangenen Jahr noch keine Erfahrungen bezüglich Corona und der Lolli-Tests in der Schule sammeln konnten, schicken wir am Freitag noch eine ausführliche Informationsmail zu den Testungen.

Wir wünschen allen Familien einen guten Start und freuen uns – vor allem auf das Schulleben neben Corona – auf das neue Schuljahr.

Bleiben Sie gesund.

Herzliche Grüße Esther Köster und Julia Lütz